Habt ihr euch schon mal gefragt woher die ganzen Hoch- und Tiefdruckgebiete ihre Namen bekommen?
Da setzt sich niemand hin und überlegt sich für jedes Druckgebiet einen Namen aus – die werden vermarktet!

Jeder kann Wetterpate werden und einem Hoch- oder Tiefdruckgebiet einen Namen geben.

Jedes Jahr wechselt das Geschlecht von Hoch- und Tiefdruckgebiet. Im Jahr 2010 tragen die Hochdruckgebiete männliche Namen, die Tiefdruckgebiete weibliche.
2010 wechseln die Geschlechter dann wieder.

Der Name muss ein gebräuchlicher Vorname sein, und kein Doppelname.

Möchte man Wetterpate werden muss man aber auch etwas Geld über den Tisch wandern lassen:
Ein Hoch kostet 299 Euro, ein Tief dagegen nur 199 Euro.

Die Namen werden immer in “Durchläufen” vergeben. Also einmal alle Namen von A-Z durch, dann wieder von vorne.

Aufgrund der unterschiedlichen Geschlechter gibt es getrennte “Durchlaufketten”.

Mehr Informationen zur “Wetterpatenschaft” gibt es beim Institut für Meteorologie der FU Berlin für Meteorologie (link).

Vielleicht widmet ja mal mir jemand ein Hoch oder Tief.

Achja: Das ganze habe ich heute durch ein paar Kollegen erfahren, unter anderem Ronald.